Nr. 121 Die Altmark – Brandenburg jenseits der Elbe

Die Altmark gilt als historische Wiege Brandenburgs. Im Land zwischen der Ohre im Südwesten und den Elbeniederungen im Nordosten entwickelte sich über die Jahrhunderte eine faszinierende europäische Kulturlandschaft. Sie war Kernprovinz im Königreich Preußen und wurde 1815 nach dem Wiener Kongress der preußischen Provinz Sachsen zugeschlagen. In DDR-Zeiten ging sie im Bezirk Magdeburg auf. Hier wurde Erdgas gefördert, ein „sozialistisches Musterdorf“ erbaut, und die Bundeswehr errichtete nach der Wiedervereinigung einen ihrer wichtigsten Truppenübungsplätze.

  • Die Altmark als Wiege Brandenburgs?
    Sascha Bütow 
  • Albrecht der Bär und die Altmark
    Lutz Partenheimer
  • Die Hansestädte der Altmark und der Altmärkische Städtebund im Mittelalter
    Matthias Puhle
  • Dorfkirchen in der Altmark
    Ulf Frommhagen
  • Die altmärkischen Kreise in der Frühen Neuzeit
    Frank Göse
  • Das Jagdschloss Letzlingen
    Karl-Ulrich Kleemann
  • Junkerland in Bauernhand. Das vollgenossenschaftliche Dorf Langenapel
    Marcel Piethe
  • Die Geschichte der Erdgasförderung in der Altmark
    Wolfram Ringleb
  • Teure »Geisterstadt« auf dem Truppenübungsplatz Altmark
    Christian Dewitz

Dr. Sascha Bütow
Geboren 1983, Studium der Fächer Geschichtswissenschaft, Germanistik und Philosophie, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Mittelalterausstellungen in Magdeburg, Forschungen zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte, zum mittelalterlichen Verkehrswesen, zur Stadt- und Infrastrukturgeschichte, Mitglied der Brandenburgischen Historischen Kommission.

Christian Dewitz
Journalist und Infografiker, Oberstleutnant der Reserve, Pressebüro mediakompakt, seit 2012 Herausgeber/Chefredakteur des Magazins bundeswehr-journal, verantwortlich für den Onlineauftritt www.bundeswehr-journal.de.

Ulf Frommhagen
Geboren 1958, geboren in Gardelegen. Ausbildung zum Graveur 1974–77 in Magdeburg, ab 1986 ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger im Kreis Gardelegen, 1990–94 Studium zum Diplom-Restaurator. Seit 1994 in der Unteren Denkmalschutzbehörde des Altmarkkreises Salzwedel tätig.

Prof. Dr. Frank Göse
Historiker an der Universität Potsdam; zahlreiche Publikationen zur brandenburgisch-preußischen Geschichte; stellvertretender Vorsitzender der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.

Dr. med. Karl-Ulrich Kleemann
Geboren 1940, Arzt, Chirurg in Gardelegen bis 2005, wohnhaft in Letzlingen seit 1965, Vorsitzender des Heimatvereins Letzlingen e. V. Seit 1984 heimatgeschichtliche Publikationen zum Jagdschloss Letzlingen, zum Kolonistendorf Letzlingen und zur Colbitz-Letzlinger Heide.

Dr. Lutz Partenheimer
Geboren 1957, ist Historiker an der Universität Potsdam. Er forscht zur Geschichte Brandenburgs und Anhalts im Mittelalter.

Marcel Piethe
Geboren 1973, Historiker, leitete als Geschäftsführer den wissenschaftlichen Projektbereich des Zeitreisen Veranstaltungs- und Projektmanagements. Als Autor veröffentlicht er u. a. Beiträge zur Berlin-brandenburgischen Landesgeschichte, seit 2015 Herausgeber der Zeitschrift Die Mark Brandenburg.

Prof. Dr. Matthias Puhle
Geboren 1955, Honorarprofessor für Stadtgeschichte und Geschichtskultur an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Hanse und zur mittelalterlichen Stadtgeschichte. Mitglied in mehreren historischen Kommissionen, Vorstandsmitglied im Hansischen Geschichtsverein. Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für die Europarats- und Landesausstellung »Otto der Große, Magdeburg und Europa« 2001. Auszeichnung mit der Goldmedaille der Straße der Romanik 2011.

Wolfram Ringleb
Dipl.-Ing., studierte 1964 bis 1969 an der Bergakademie Freiberg Tiefbohrtechnik und Erdölgewinnung, ab 1969 in mehreren leitenden Funktionen der Erdgasförderung in der Altmark tätig, seit 2018 Vorsitzender des Traditionsvereins „Erdöl-Erdgas“.

Nr. 121 Die Altmark – Brandenburg jenseits der Elbe

6,00 

58 Seiten
18,0 x 29,7 cm
Broschur geheftet, mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-948052-21-8

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  • Seit 1991 erscheint DIE MARK BRANDENBURG viertelährlich. Jede Ausgabe nähert sich einem Thema aus verschiedensten Richtungen: geschichtlich, politisch, kulturell, wirtschaftlich oder auch ökologisch. Das Geschichtsmagazin vermittelt spannende Landesgeschichte in gut verständlichen Beiträgen von Expertinnen und Experten.