Nr. 120: Seuchen – von Pest bis Corona

Die Pest – der »Schwarze Tod« wurde zum Inbegriff aller Seuchen: hochansteckend, mit rasanter Ausbreitung, tödlich. Diese mittelalterliche Erfahrung hat sich tief das kollektive, mittelalterliche Gedächtnis des eingebrannt. Krankheit und Seuchen begleiteten Brandenburgs Geschichte. Aber Berlin-Brandenburg litt nicht nur unter Seuchen: In  Brandenburg wurde die erste Pockenimpfung Deutschlands durchgeführt, in Berlin entwickelte Robert Koch die moderne Bakteriologie und gründete ein Institut zur Erforschung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

  • Was Knochen erzählen – Seuchen aus paläopathologischer Sicht
    Bettina Jungklaus
  • Der Schwarze Tod. Die Pest in der Brandenburgischen Landesgeschichte
    Frank Göse
  • Johann Carl Sybel impft 1799 gegen die Pocken
    Marion Mücke
  • Seuchen und Epidemien im Spiegel der Archäologie
    Uwe Michas
  • Cholera-Angst 1831 in Brandenburg
    Thomas Beddies
  • Der Siegeszug der Bakteriologie um 1900
    Axel C. Hüntelmann
  • 1918 – Die Spanische Grippe kommt nach Brandenburg
    Wilfried Witte
  • Tuberkulose, Polio, Masern, AIDS: Seuchenschutz und Impfen in der DDR
    Heinrich Niemann
  • Die Corona-Pandemie 2020/21
    Heinz-Peter Schmiedelbach

Prof. Dr. phil. Thomas Beddies
Stellvertretender Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der Psychiatrie, Geschichte der Pädiatrie, Geschichte der Tuberkulose, Medizin im Nationalsozialismus.

Prof. Dr. Frank Göse
Historiker an der Universität Potsdam; zahlreiche Publikationen zur brandenburgisch-preußischen Geschichte; stellvertretender Vorsitzender der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.

Dr. Axel C. Hüntelmann
Historiker und Betriebswirt, derzeit Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin an der Charité in Berlin. Arbeitsthemen und Publikationen zur Geschichte der öffentlichen Gesundheitspflege in Europa, zu Rechnungswesen und Verwaltung in der Medizin, zur Geschichte der Versuchstiere; Verfasser einer Biographie zu Paul Ehrlich.

Dr. Bettina Jungklaus
Freiberufliche Osteoanthropologin; Anthropologie-Büro Jungklaus GbR, stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Anthropologie e.V. und Begründerin sowie derzeit Sprecherin der AG Freiberufliche Osteoanthropologen, langjährige Tätigkeiten an der FU Berlin sowie am Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum.

Dr. Uwe Michas
Diplom-Ausgrabungstechniker, Mitarbeiter in der archäologischen Bodendenkmalpflege des Landesdenkmalamtes Berlin. Leitung mehrerer Ausgrabungen im Land Berlin, darunter auf dem Burgwall Spandau. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Archäologie und Stadtgeschichte Berlins sowie zur slawisch-deutschen Geschichte Berlin-Brandenburgs.

Marion Mücke, M. A.
Historikerin mit Schwerpunkten in der Medizingeschichte, u. a. Arbeiten zur Medizin am brandenburgisch-preußischen Hof, zum Medizinalwesen in Berlin sowie zur Geschichte der Leopoldina im 18. Jahrhundert.

Dr. med. Heinrich Niemann
Studium an der Charité, Facharzt für Sozialmedizin, 1986 bis 1990 Geschäftsführer der DDR-Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung eines Nuklearkrieges (IPPNW), 1992 bis 2001 Gesundheitsstadtrat im Bezirk (Marzahn-)Hellersdorf und Vorsitzender der Krankenhauskonferenz Kaulsdorf, 1994 bis 2014 Vorstand des Pad e.V. (Suchtprävention und Jugendhilfe).

Prof. em. Dr. med. Heinz-Peter Schmiedebach
1991 bis 2004 Leiter des Instituts für Medizingeschichte an der Universität Greifswald, 2004 bis 2017 Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 2015 bis 2017 zudem Inhaber der Stiftungsgastprofessur für Medical Humanities an der Charité Berlin.

Privatdozent Dr. Wilfried Witte, M. A.
Schmerztherapeut und Anästhesist am Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld, Historiker und Gastwissenschaftler der Charité, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Spanischen Grippe und der Grippe insgesamt.

Nr. 120: Seuchen – von Pest bis Corona

3,50 6,00 

52 Seiten, 18,0 x 29,7 cm,
Broschur geheftet, mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-948052-20-1

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  • Seit 1991 erscheint DIE MARK BRANDENBURG viertelährlich. Jede Ausgabe nähert sich einem Thema aus verschiedensten Richtungen: geschichtlich, politisch, kulturell, wirtschaftlich oder auch ökologisch. Das Geschichtsmagazin vermittelt spannende Landesgeschichte in gut verständlichen Beiträgen von Expertinnen und Experten.